Ein Amerikaner in Paris

Rick Owens

Mode- und Möbeldesigner Rick Owens, ursprünglich aus Porterville, Kalifornien, lebt und arbeitet seit 2003 in Paris. Seine erste Kollektion hat er 2001 in New York gezeigt. Owens Ästhetik ist geprägt von alten Hollywoodfilmen in schwarz-weiss und dem Zerfall des Teils des Hollywood Boulevard in Los Angeles, an dem er in den 1980-er und -90-er Jahren gelebt hat. 
Eine Hommage in Owens eigenen Worten aus Anlass seiner Auszeichnung mit dem “Geoffrey Beene Lifetime Achievement Award” des Council of Fashion Designers of America (CFDA) am 5. Juni 2017.
"This (the fashion industry in New York City) is the pinnacle of aesthetic culture at this point in history and I’ve been invited to be a part of it. That’s very moving."
Über seine aktuelle CFDA-Auszeichnung
"I think the idea of me telling anybody a message is ridiculous, but if anyone is paying attention, I’m letting people know that the possibilities are endless."
"'Dust' is what I call the warm soft grey colour of gently slipping into unconsciousness."
"It was very druggy and hustlery, and super-glamorous."
Über seine Zeit am Hollywood Boulevard
"I’ve taken American bluntness to European complexity."
Über seine Arbeit als Modedesigner
"She’s a great person to be poor with because we’ve been poor together."
Über seine Frau und Geschäftspartnerin Michèle Lamy
"I'm grateful for the bullying, because it motivated me."
Über seine Kindheit in der Kleinstadt Porterville
"Direkt aus Kanda importiert. Auch nicht gerade ökologisch korrekt." 
Über die Elchgeweihe, die er für Möbel nutzt
Charakteristisch für Rick Owens' Arbeit sind seine Lederjacken. Niemandem gelingt es, Leder so weich und gleichzeitig so gut geschnitten anzubieten. Sie sind, könnte man sagen "like a great big hug", wie es im Song I Love My Leather Jacket von The Chills heisst. Und: Meist haben sie eine Innentasche, die gross genug für ein Buch ist.