Cocktails

Mit dem Trinken ist das, wie mit vielen vermeintlich einfachen Dingen, so eine Sache. Nehmen wir etwa das Angebot an Drinks und Cocktails, das durchaus mal dazu verleiten kann, ins Exotische abzudriften, wo doch eigentlich zwei, drei klassische Drinks vollkommen ausreichen, um ein Leben lang Cocktail-Einladungen zu bestreiten. Vorausgesetzt natürlich, man hat anständige Trinkerinnen und Trinker zu Gast; Menschen also, die starke Drinks schätzen. Wichtig scheint uns dann nur noch, zwei Geschmackspaletten abzudecken — die der Gin- und die der Whiskey-Trinker.

Old Fashioned
In Anspielung auf den bunten Schwanz des Pfauen, an den das Farbspiel im Glas erinnert, wurde der Begriff Cocktail für diesen Drink zum ersten Mal überhaupt gebraucht.

60 ml Bourbon Whiskey
1 Würfelzucker 
3 Spritzer Angostura
1 Esslöffel Wasser
Orangenschale
Zitronenschale

So klassisch, dass sogar eine Glas-Form danach benannt ist. Also: In einem Old Fashioned-Glas Zucker, Angostura und Wasser solange mischen, bis sich der Zucker auflöst. Whiskey hinzufügen. Umrühren. Glas mit Eis auffüllen. Mit je einem Stück Orangen- und Zitronenschale garnieren.

Martini

Martini-Cocktail

60 ml Gin 
20 ml weisser Wermut 
grüne Oliven

Cocktail-Glas vorkühlen. In einem Mixglas Gin und Wermut mit Eis ca. eine Minute lang umrühren. Ins Cocktail-Glas abseihen und mit maximal zwei Oliven servieren. Martinis nicht in zu grossen Portionen servieren; idealerweise bleiben sie bis zum Ende eiskalt.

Negroni

2 cl Gin
2 cl Campari
2 cl roter Wermut
Orange

In einem gekühlten Gefäss die Zutaten in dieser Reihenfolge mischen: Gin, Campari, Wermut. Umrühren und in ein Glas mit frischem Eis geben. In Bars macht man das nicht mehr, aber zu Hause kann man den Negroni noch mit Orange garnieren.